IP-Schnittstelle vs. IP-Router
Beide Gerätetypen ermöglichen ETS-Tunneling (Programmierung über Netzwerk). Der IP-Router ergänzt zusätzlich die Routing-Funktion: Er verbindet zwei TP-Linien über IP und filtert Telegramme wie ein Linienkoppler. Die IP-Schnittstelle kann das nicht, sie ist nur ein Zugangspunkt.
Für eine Installation, in der nur ETS-Zugriff und Visualisierung benötigt werden (kein IP-Backbone), genügt eine IP-Schnittstelle. Werden mehrere Linien über IP verbunden, sind IP-Router nötig.
Auf einen Blick
- Tunneling: max. 4 gleichzeitige Verbindungen
- IP-Schnittstelle: kein Routing zwischen Linien
- IP-Router: Tunneling + Routing + galvanische Trennung
- ETS erkennt Geräte automatisch per UDP-Discovery
- Fernzugriff nur per VPN oder KNX IP Secure