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KNX Topologie

KNX TP-Netze sind hierarchisch aufgebaut: Geräte bilden eine Linie, Linien werden zu Bereichen zusammengefasst, Bereiche über den Backbone verbunden. Diese Struktur ermöglicht bis zu 14.400 Geräte in einem reinen TP-Netz.

Linie, Bereich und Backbone

Eine Linie ist die Grundeinheit: bis zu 64 Bus-Geräte teilen sich ein TP-Kabel von maximal 1.000 m Gesamtlänge (max. 700 m zwischen zwei Geräten, max. 350 m zwischen Gerät und Netzteil). Ein Netzteil versorgt die Linie mit 29 V DC SELV.

Bis zu 15 Linien können über Linienkoppler zu einem Bereich verbunden werden. Der Linienkoppler filtert Telegramme anhand der GA-Tabelle und reduziert so die Bus-Last auf jeder Linie. Bis zu 15 Bereiche werden über Bereichskoppler oder einen KNX IP-Backbone verbunden.

Wann Linienkoppler nötig sind

Für typische Einfamilienhäuser mit unter 64 Geräten ist ein Linienkoppler nicht notwendig. Sobald mehr Teilnehmer oder eine saubere logische Trennung (z. B. eine Linie pro Etage) gewünscht wird, ist ein Linienkoppler sinnvoll.

KNX IP-Router erfüllen die gleiche Funktion wie Bereichskoppler, aber über ein IP-Netzwerk als Backbone. Damit lassen sich beliebig viele Linien verbinden, die 15-Bereiche-Grenze entfällt.

Auf einen Blick

  • Linie: max. 64 Geräte, 1.000 m Kabel
  • Max. Distanz zwei Geräte: 700 m
  • Max. Distanz Gerät–Netzteil: 350 m
  • Bereich: max. 15 Linien
  • Gesamt TP: 15 × 15 × 64 = 14.400 Geräte
  • KNX IP-Router hebt die 15-Bereiche-Grenze auf

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