Wie Szenen funktionieren
Jeder szenen-fähige Aktor hat ein Szenen-KO (DPT 17.001). Alle diese KOs werden an dieselbe GA gebunden. Beim Senden des Szenen-Index (0–63) ruft jeder Aktor seinen intern gespeicherten Wert für diese Szene ab und setzt seinen Ausgang entsprechend.
Um einen neuen Szenen-Wert zu speichern: Bit 7 im Szenen-Telegramm setzen (Lern-Modus). Der Aktor speichert dann seinen aktuellen Ist-Wert für diese Szene. Kein ETS-Zugriff nötig, Endnutzer kann Szenen selbst anpassen.
Szenaktor vs. geräteinterner Speicher
Bei geräteinternen Szenen speichert jeder Aktor seinen eigenen Wert, günstiger, aber der Szenabruf erfordert nur ein einziges Telegramm. Bei einem dedizierten Szenaktor werden alle Werte zentral gespeichert und beim Abruf als separate Telegramme an jeden Aktor gesendet, flexibler, aber mehr GA-Traffic.
Typische Szenen: „Schlafen" (Rollläden geschlossen, Heizung reduziert, Licht aus), „Film" (Licht 20 %, Jalousien halb), „Guten Morgen" (Küche-Licht 50 %, Heizung auf Normalbetrieb).
Auf einen Blick
- DPT 17.001: 1 Byte, Szenen-Index 0–63
- Bit 7 setzen = Lern-Modus (Wert speichern)
- Max. 64 Szenen pro GA
- Endnutzer kann Szenen ohne ETS anpassen
- Szenaktor: zentraler Speicher, mehr GA-Traffic