Visualisierungs-Typen
KNX Homeserver (Theben HMS, MDT IP Interface mit Visualisierung): Gerät im Schaltschrank, läuft als Web-Server, Browser-Zugriff ohne externe Software. Integriert oft Logik und Szenen-Steuerung.
Open-Source-Systeme wie OpenHAB oder Home Assistant verbinden sich per KNXnet/IP mit dem Bus und bieten flexible Dashboards, Automationen und Integrationen mit anderen Smart-Home-Protokollen (Matter, Zigbee, Z-Wave). Konfigurationsaufwand höher als bei kommerziellen Lösungen.
Was Visualisierung nicht ersetzt
Die Bus-Logik (Schalten, Dimmen, Heizregelung, Jalousieautomation) läuft in den Geräten selbst, unabhängig von der Visualisierung. Fällt der Visualisierungsserver aus, arbeitet die KNX-Anlage mit Tastern weiter. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu cloud-abhängigen Smart-Home-Systemen.
Auf einen Blick
- Zugriff über Browser, Tablet oder dediziertes Panel
- OpenHAB / Home Assistant: kostenlos, hoher Konfig-Aufwand
- KNX Homeserver: schlüsselfertig, integrierte Logik
- Visualisierungs-Ausfall legt KNX-Anlage NICHT lahm
- Verbindung zum Bus via KNXnet/IP Tunneling